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Was ist Körperzentrierte Psychotherapie IKP?*
 
Zielsetzung
Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele seelische Probleme sowie körperliche Störungen, die mit Seelischem zusammenhängen können, wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Ess- und Suchtprobleme, Schmerzzustände aller Art etc., bessere Heilungstendenzen zeigen, wenn die betreffenden Personen ihren Körper in aktiver oder passiver Form ins therapeutische Gespräch mit einbeziehen können.
 
Theoretischer Hintergrund
Dieser entspricht schwerpunktmässig demjenigen der Gestalttherapie. Wie diese beruht sie grundsätzlich auf der Phänomenologie, bzw. Existenzphilosophie positiver Prägung (G. Marcel, M. Merleau-Ponty).
 
Einiges zur Metatheorie
Die Körperzentrierte Psychotherapie IKP bedient sich, wie Perls, eines ergänzten Freudschen Strukturmodells, das sie aber noch weiter modifiziert hat. Das statische Strukturmodell Ich, Es, Überich, wurde gemäss dem Anthropologischen Würfelmodell KP (nach Maurer) ergänzt durch das "Ur" als korrespondierendes Element zur spirituell-transzendenten Dimension. Das Strukturmodell Ich, Es Überich, Ur und das anthropologische Würfelmodell IKP werden prozesshaft verstanden, wobei Vorder- und Hintergrund entstehen und sich abwechseln können.

Wie in der Gestalttherapie wird einerseits auf äusseres Verhalten, inkl. der Sprache des Körpers geachtet, ähnlich dem Behaviorismus, andererseits aber auch auf die Welt der Phantasie, der Vorstellungen, des Gefühls, des persönlichen Unbewussten. Letzteres lässt gewisse Ähnlichkeiten mit Aspekten der Psychoanalyse entstehen.
 
Gesundheits- und Krankheitsverständnis
Gesundheit wird als das ausgewogene Leben aller Lebens- bzw. Seinsdimensionen gemäss dem anthropologischen Würfelmodell IKP betrachtet. Diese Seins- oder Lebensdimensionen wurden von Y. Maurer 1987, sowie noch eingehender 1993 und 1999 näher beschrieben. Gesundheit heisst auch ganzheitliche Identität, wobei Identität erneut auf Körperlichkeit, Psychisch-Geistigem, Sozialem und der Stellungnahme zum spirituell-transzendenten Bereich, sowie dem Erleben von Raum und Zeit beruht.

Krankheit entsteht dort, wo durch Kontaktvermeidung dieses Gleichgewicht nicht wieder gefunden worden ist und ein längere Zeit aus dem Rahmen fallendes Ungleichgewicht entstanden ist. Kontakt vermeiden kann vor als auch während und nach der Wahrnehmung geschehen. Die Körperzentrierte Psychotherapie IKP legt Wert darauf, dass Wahrnehmung über die verschiedenen Sinneskanäle, also visuell, akustisch, kinästhetisch-taktil und olfaktorisch verstanden wird (VAKO). Wahrnehmung lässt sich als psychische Funktion nicht loslösen von anderen psychischen Funktionen wie denjenigen des Fühlens, des Denkens und Handeins. Blockierungsmöglichkeiten in diesen Bereichen werden von der Körperzentrierten Psychotherapie IKP therapeutisch durch Übungs- und Konflikt orientiertes Arbeiten angegangen.
 
Zur Methode der Körperzentrierten Psychotherapie IKP
Da Psychotherapie durch Kontakt geschieht, ist die Grundhaltung des/der Psychotherapeuten/-in entscheidend. Sie basiert auf Intersubjektivität, d. h. dem Versuch, sich auf gleicher Ebene zu fühlen, Empathie, emotionaler Wärme und Echtheit.

Therapie als Kontakt ist nach innen und nach aussen zu verstehen, Einerseits wird die Beziehung des Menschen zu sich selbst, zu seinem Innern, zu seinen inneren Kräften und Fähigkeiten gestärkt. Andererseits wird er darin unterstützt, seinen inneren Reichtum auszudrücken und in der Welt zum Tragen zu bringen. Dieser Prozess geschieht durch Gespräch, Körperarbeit, sowie kreativ gestaltende Techniken.

Körperzentrierte Psychotherapie IKP arbeitet mit einem breiten Spektrum körperlicher, gesundheitsfördernden Übungen. Sie werden sowohls als Ausdrucksübungen in den psychotherapeutischen Prozess einbezogen (Seelisches wird körperlich ausgedrückt), wie auch als zusätzliche körperliche Erfahrungsübungen angewandt, die auf die Gefühlswelt einwirken. Typisch für den IKP-Ansatz ist auch die verhaltensmodifizierende Arbeit über das Körpergedächtnis.
 
*gemäss Beschreibung von Dr. med. Yvonne Maurer, IKP Zürich